Volt ist davon überzeugt, dass die Zukunft Großbritanniens im Herzen Europas liegt, und Volt UK hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Brücke nach Europa zu schlagen.
Vor zehn Jahren wurde Großbritannien die Welt versprochen. Seitdem gab es sieben Premierminister und Premierministerinnen und eine schrumpfende Wirtschaft. Das Vereinigte Königreich wird bald einen neuen Premierminister haben. Volt fordert denjenigen, der die Schlüssel zu Nr. 10 übernimmt, nachdrücklich auf, diese Gelegenheit zu nutzen, um das Vereinigte Königreich wieder dorthin zu führen, wo es hingehört: ins Herz Europas, nicht an den Rand.
Am 29. März 2017 löste Großbritannien Artikel 50 aus und leitete damit einen Prozess ein, der das Land in wirtschaftlicher und diplomatischer Hinsicht teuer zu stehen kommen sollte. Am selben Tag wurde Volt gegründet, um die Europäer einander näherzubringen. Von diesem Tag an sollten sich beide in entgegengesetzte Richtungen bewegen: Großbritannien strebte nach "splendid isolation", Volt baute Einheit auf.
Zehn Jahre voller Folgen
Der Brexit wurde dem britischen Volk mit dem Versprechen von mehr Wohlstand und größerer Souveränität sowie der "Rückeroberung der Kontrolle" von Brüssel verkauft. Doch zehn Jahre später hat Großbritannien weltweit an Einfluss verloren, die britische Wirtschaft bleibt hinter den Erwartungen zurück, und die öffentlichen Finanzen leiden. Die Führungsstruktur ist zerrüttet; Großbritannien hatte in den letzten zehn Jahren sieben Premierminister und Premierministerinnen, denen es nicht gelang, den Folgen des Brexits wirksam zu begegnen. Zudem hat der Brexit der Normalisierung rassistischer und rechtsextremer Rhetorik Tür und Tor geöffnet, die den politischen Diskurs bis heute vergiftet.
Zehn Jahre des Aufbaus
Während Großbritannien das letzte Jahrzehnt mit Kämpfen verbracht hat, nutzte Volt diese Zeit, um eine progressive, paneuropäische politische Bewegung aufzubauen. Was als kleine Gruppe mit einer Idee begann, hat sich mittlerweile zu einer Bewegung mit Zehntausenden von Mitgliedern und Hunderten von gewählten Vertreter*innen entwickelt. Heute ist Volt in 31 Ländern aktiv und hat 22 nationale Parteien gegründet, wodurch aus einer Vision eine paneuropäische politische Kraft geworden ist.
Die geopolitische Landschaft hat sich verändert
Die geopolitische Landschaft des Jahres 2026 unterscheidet sich jedoch erheblich von der, die sich Großbritannien im Jahr 2016 vorgestellt hatte.
Europa baut strategische Autonomie auf, stärkt seine Verteidigungsfähigkeiten und fördert sein Wirtschaftswachstum. Die Herausforderungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz sowie die Energieunsicherheit, die aus einer sowohl ideell als auch wirtschaftlich zersplitterten Welt resultiert, erfordern europäische Einheit.
Großbritannien könnte - und sollte - ein starker Akteur im Herzen Europas sein, nicht nur ein Beobachter am Rande.
Warum Großbritannien Volt jetzt braucht
Genau auf dieser Teilhabe an Europa basiert die Gründung von Volt. Während der Brexit in der Überzeugung begründet war, dass Großbritannien auf eigene Faust stärker sein würde, entstand Volt aus der Überzeugung heraus, dass die Europäer gemeinsam stärker wären. Zehn Jahre nach dem Beginn beider Entwicklungen ist der Kontrast zwischen ihnen frappierend. Großbritannien hat das vergangene Jahrzehnt damit verbracht, sich von Europa zu entfernen, und leidet nun unter den Folgen, während Volt ein Jahrzehnt damit verbracht hat, eine europäische Zukunft aufzubauen.
Der Jahrestag des Brexits ist kein Anlass, dem Verlorenen nachzutrauern, sondern neu zu überdenken, was noch möglich ist. Volt ist in jedem europäischen Land und auch im Vereinigten Königreich vertreten. Volt ist davon überzeugt, dass die Zukunft Großbritanniens im Herzen Europas liegt, und Volt UK ist dazu da, eine Brücke nach Europa zu schlagen.
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